zur Gründung des „WIRTuOS – Osnabrücker Individualgastronomen e.V.“

Fotocredit: André Geckel

Osnabrück. Eine bunte Mischung Gastronomen. Weltoffen, multikulturell und regional stark verwurzelt. Wie formt man aus vielen Einzelkämpfern eine Gruppe, die gemeinsam für Ihre Ziele kämpft, sich stark macht für den jeweils anderen und die Region gastronomisch gemeinsam entwickelt? Mit dieser Fragestellung gründeten eine Handvoll Gastronomen vor etwa 2 Jahren einen zunächst lockeren Stammtisch zum brancheninternen Austausch. Darunter Bernd Wagner („Sonnendeck“ an der Lohstraße, 2. Vorsitzender des neu gegründeten Vereins): „Für die Idee konnte ich mich schnell begeistern, so wie mittlerweile viele andere auch. Aus dem zunächst lockeren Zusammenschluss ist schnell die Idee geboren, einen handfesten Verein zu gründen!“.

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Osnabrück hat seit vielen Jahren eine pulsierende Szene innovativer Individualgastronomen. Die ländlich geprägte Region hat viel zu bieten und es herrscht mittlerweile eine enorme Gastronomiedichte. Die Gastronomen der Stadt leisten nicht nur einen kulturellen Beitrag, sondern sind auch für die Wirtschaft in Osnabrück zuträglich und essentiell. Sie sind die Gastgeber der Stadt. Und als diese verstehen sie sich auch. Als diese möchten sie aber auch wahrgenommen werden. „Wir alle lieben was wir tun, aber es wird für uns von Jahr zu Jahr schwerer unserem eigentlichen Job als Gastgeber nachzukommen.“ so Tobias Neumann („Steakmeisterei“ an der Rolandsmauer, „Fricke Blöcks“ an der Herderstraße und 1. Vorsitzender des neu gegründeten Vereins).

Um die Interessen der Gastronomen und die Position des Gastgewerbes in Osnabrück zu vertreten und zu stärken, wurde der Verein „WIRTuOS – Osnabrücker Individualgastronomen e.V.“ gegründet. Der Verein ist ein Zusammenschluss von Osnabrücker Gastronomen – darunter Inhaberinnen und Inhaber von Restaurants, Bars und Clubs. Ziel ist es, einen kontinuierlichen und partnerschaftlichen Dialog mit der Stadt, Behörden, Politik, Wirtschaft und weiteren Interessengemeinschaften zu führen und zu fördern. „Wir möchten verstärkt mit diesen Institutionen zusammenarbeiten und kooperieren und somit einen Informationsaustausch ermöglichen“ ergänzt Michael Werner (Büdchen am Westerberg). Der Verein „WIRTuOS – Osnabrücker Individualgastronomen e.V.“ möchte zu einer verbesserten und positiven öffentlichen Wahrnehmung der Gastronomieszene beitragen und in diesem Sinne das Gewerbe attraktiver, gerechter und sicherer für nationale und internationale Gäste sowie Arbeitgeber und Arbeitnehmer machen. Dafür setzen wir uns unter anderem für Nachhaltigkeit, die Verwendung regionaler Produkte und verbindliche Hygiene – und Sicherheitsstandards im Gastronomiegewerbe ein. Man möchte Osnabrücker Gastronomen beraten sowie in ihrer Organisation unterstützen und sich für die Stadt Osnabrück engagieren. Der Verein „WIRTuOS – Osnabrücker Individualgastronomen e.V.“ fördert Integration und Ausbildungsmöglichkeiten und möchte sich mit Veranstaltungen und Kampagnen gegen Drogenmissbrauch, Rassismus und Diskriminierung stark machen.

Der Verein „WIRTuOS – Osnabrücker Individualgastronomen e.V.“ ist in der Region einzigartig und hat bereits vor seiner Gründung gezeigt, dass er für die Region kräftig mit anpacken möchte: Bereits zum dritten Mal treffen sich Mitglieder des Vereins
am Samstag den 20.10.2018  in der Osnabrücker Innenstadt und verkaufen stellvertretend für die alltäglichen Verkäufer die Straßenzeitung „Abseits“. Dazu Jörg Radloff (Osnabrücker Kartoffelhaus an der  Dominikanerkirche): „Wir möchten einfach gern etwas zurück geben an die Gesellschaft und dazu nicht einfach die Geldbörse zücken sondern mit unserer Aktivität für Aufmerksamkeit für die schwächeren in unserer Gesellschaft erzeugen.“ Alle Osnabrücker Individualgastronomen sind eingeladen sich an den Projekten und dem Verein zu beteiligen. Die Mitgliedschaft kann zukünftig über die gerade entstehende Webseite erworben werden. Informationen gibt es bei den genannten Mitgliedern.