DRK-Salzbergen freut sich über Gerätewagen Sanität

Landkreis Emsland übergibt Ersatz für ausgemustertes Einsatzfahrzeug

 

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Salzbergen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Ortsverband Salzbergen, konnte den Gerätewagen Sanität entgegen nehmen. Untern anderem in Anwesenheit von Dezernent Marc-André Burgdorf, des stellvertretenden Bürgermeisters Hermann Hermeling (Gemeinde Salzbergen), Gemeindebrandmeister Andreas Schmale von der Freiwilligen Feuerwehr Salzbergen, Pastor Marcus Droste und Pastor Michael Langkamp, die das Fahrzeug segneten, sowie Präsident Dieter Sturm, Vorstandsvorsitzender Thomas Hövelmann und Vorstand Christof Witschen, alle DRK-Kreisverband Emsland, fand die offizielle Übergabe des Fahrzeugs statt. Marc Schüring, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Salzbergen, begrüßte die Teilnehmer.

Burgdorf bezeichnete den neuen Gerätewagen Sanität als „Gemeinschaftsprojekt“ von Landkreis und DRK. Dieter Sturm, DRK-Präsident, sagte, so eine Großschadenslage wie aktuell der Moorbrand zeige, dass Fahrzeuge wie der Gerätewagen Sanität benötigt würden. Vor allem der Einsatz vieler Ehrenamtlicher stelle sicher, dass erfolgreich gearbeitet und Hilfe geleistet werden könne.

Der Gerätewagen Sanität wurde in den Jahren 2016/2017 mit Zuschüssen das Landes Niedersachsen, des Landkreises Emsland, des DRK-Landesverbandes und mit Eigenmitteln des DRK-Ortsverbandes in Gesamthöhe von über 121.600 Euro angeschafft. Das Einsatzfahrzeug wurde bislang beim DRK-Kreisverband Emsland in Meppen genutzt. Mit dem neuen Erlass zur Gliederung und Sollstärke der Einheiten im Katastrophenschutz aus dem Jahr 2017, der das niedersächsische Katastrophenschutzsystem im Wesentlichen neu aufgestellt und an aktuelle Erfordernisse angepasst hat, wurde der Gerätewagen nun an das DRK Salzbergen überführt. Hinzu kam, dass ein Einsatzfahrzeug in der DRK-Ortgruppe Salzbergen technisch ausgesondert werden musste, und so Bedarf entstand.

Ein Gerätewagen Sanität wird in einer Sanitätsgruppe im Einsatzzug Sanität und Betreuung eingesetzt. Ein Einsatzzug, bestehend aus Zugtrupp, zwei Sanitätsgruppen und einer Betreuungsgruppe, kann bis zu 25 Verletzte betreuen sowie die Betreuung von bis zu 250 unverletzten Personen bis zu 24 Stunden in einer Unterkunft sicherstellen. Die Sanitätsgruppe unterstützt bei der medizinischen Begleitung von Personen.