Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf lädt am 04. Juni um 19.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung über den Atomstandort Lingen ein

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Am Montag, 4. Juni, wird Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen auf Einladung des Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf um 19.30 Uhr im Bürgerzentrum „Alte Kirchschule“, Kirchgasse 2, in Schüttorf über die Atomanlagen in Lingen sowie die Exporte von Brennelementen und angereichertem Uran nach Belgien und Frankreich berichten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

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Lingen ist noch immer einer der bedeutendsten Atomstandorte Deutschlands und Westeuropas. Das Atomkraftwerk „Emsland“ gehört zu den größten in Deutschland und ist mit 30 Jahren Betriebszeit inzwischen ziemlich in die Jahre gekommen. Dennoch soll das AKW noch viereinhalb Jahre weiterlaufen.

Die benachbarte Brennelementefabrik beliefert zahlreiche Pannenreaktoren quer durch Europa – von Tihange und Doel in Belgien, über Cattenom und Fessenheim in Frankreich bis nach Olkiluoto in Finnland. Deutschland ermöglicht damit den Weiterbetrieb von extrem störanfälligen Reaktoren. Dennoch soll gerade die Brennelementefabrik ohne zeitliche Beschränkung auch nach dem deutschen Atomausstieg genau wie die Urananreicherungsanlage Gronau weiter produzieren.

Für die sofortige Stilllegung der beiden brisanten Atomanlagen in Lingen findet am 9. Juni unter dem Motto „30 Jahre sind genug – Atomstandort Lingen stilllegen“ eine überregionale Anti-Atom-Demo vom AKW Lingen zur Brennelementefabrik statt.