Das Emsland zeigt Flagge

Das Emsland zeigt Flagge Unternehmern wurden die Beteiligungsmöglichkeiten um Fachkräfte zu gewinnen vorgestellt. V.l. Geschäftsführer Norbert Verst, Vorsitzende Maria Borgmann, Martina Kruse und Udo Mäsker (beide LK Emsland), Willi Kuipers (Kuipers CNC Blechtechnik), Franz-Josef Paus (Paus Maschinenfabrik), Heinz Nögel (Nögel Montagetechnik) und Maren Kruse (Bauunernehmen Terfehr) PR-Foto

Standortkampagne „Emsland – Zuhause bei den Machern“ erfolgreich gestartet

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Meppen. Unter dem Motto „Emsland – Zuhause bei den Machern“ und mit einem Bündel verschiedener erster Maßnahmen startete im Mai die von Landkreis und Wirtschaftsverband Emsland initiierte Standortkampagne. Dass sie Fahrt aufgenommen hat und positiv aufgenommen wird, darin sind sich alle Beteiligten einig. „Die Unternehmer und die Menschen im Emsland können sich mit dem Motto der Kampagne gut identifizieren. Auch das Bewusstsein über die hohe Lebensqualität im Emsland und darüber, dass hier Weltunternehmen und Marktführer ansässig sind, wächst“, freut sich Landrat Reinhard Winter über die ersten Erfolge.

Mittelpunkt aller Aktivitäten ist der Internetauftritt www.emsland.info, auf dem stetig neue Storys zum Leben und Arbeiten im Emsland veröffentlicht und von mehreren Tausend Besuchern gelesen werden. Besonders erfreulich bei den rund 3.000 Seitenaufrufen pro Monat: Die Nutzer sind der Seite treu und verweilen mehrere Minuten pro Besuch. Über 60 Unternehmen haben zudem auf die Webseite verlinkt und nutzen die bereitgestellten Informationen für ihr eigenes Personalmarketing. Etliche Unternehmen haben sich außerdem inhaltlich beteiligt und stoßen damit auf positive Resonanz bei Mitarbeitern und Bewerbern. Zusätzliche Reichweite erhält emsland.info u.a. durch die Einbindung in den bestehenden Facebook-Auftritt „Emsland“ mit mehr als 22.000 Fans. Nicht zuletzt weisen fast 30 prägnante Werbeschilder, die an gut frequentierten Kreisstraßen emslandweit platziert wurden, auf den Internetauftritt hin.

Als großer Erfolg ist ebenfalls zu werten, dass überregionale Medien bereits mehrfach das neue Selbstbewusstsein der Emsländer und das Bild der „Macher“ aufgegriffen und in unterschiedlichen Beiträgen bundesweit positiv über die Entwicklung des Emslandes berichtet haben.

Dass eine attraktive Kombination aus Unternehmens- und Standortinformation die richtige Strategie darstellt, unterstreicht Maria Borgmann, Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes: „Im Wettbewerb um die besten Köpfe müssen Arbeitgeber nicht nur ihr Unternehmen gut präsentieren, sondern potenzielle Mitarbeiter und ihre Familien vom neuen Lebensumfeld überzeugen.“

Ab 2018 stehen den emsländischen Unternehmen konkrete Beteiligungspakete zur Verfügung und damit die Möglichkeit, sich noch besser in die Kampagne einzubringen – zur allgemeinen Imagebildung und Stärkung der Arbeitgebermarke, zur Besetzung einer vakanten Stelle oder zur Steigerung von Bekanntheit in anderen Regionen Deutschlands. Diese Pakete wurden nun beim Wirtschaftsverband diskutiert und stießen auf breite Zustimmung. Auch mögliche Instrumente für Werbemaßnahmen im Ruhrgebiet wurden thematisiert. „Im Emsland lösen wir unsere Herausforderungen gemeinsam, das zeigt auch die breite Unterstützung der Macher-Kampagne. Wir sind zuversichtlich, dass wir damit einen wichtigen und pragmatischen Baustein gegen den Fachkräftemangel auf den Weg bringen“, bewerten die Projektverantwortlichen des Landkreises, Martina Kruse (Wirtschaftsförderung) und Udo Mäsker (Unternehmenskommunikation) abschließend.