Homo Faber im Theater Meppen

Homo faber Foto: G2 Baraniak

Schauspiel nach dem Roman von Max Frisch

Der Roman „Homo Faber“ von Max Frisch ist einer der wichtigsten und meistgelesenen Romane des 20. Jahrhunderts. Am 16. Oktober um 20.00 Uhr wird dieser als Theaterstück im Theater Meppen aufgeführt.

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Der Inhalt des Schauspiels orientiert sich an der Romanfassung: Walter Faber, Ingenieur, Vernunftmensch und Macher, glaubt, er habe alles im Griff: sein Leben, seine Zukunft, die Welt. Und dann, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, begegnet er dem Unvorhersehbaren. Eine Aneinanderreihung von Zufällen lässt Faber auf einer Schiffspassage von New York nach Frankreich der jungen Sabeth begegnen. Sie erinnert ihn an seine Jugendliebe Hanna. Er beginnt eine Affäre mit der jungen Frau und geht mit ihr auf eine Reise durch Europa, die ihn zurück in die Vergangenheit und auch zu Hanna führt. Walter Faber lässt sich treiben. Er ahnt, was er nicht wissen will: dass Sabeth seine Tochter ist. Bei Hanna angekommen erfährt
er dann die ganze Wahrheit.

Neben autobiografischen Elementen verarbeitet Max Frisch in Homo Faber zentrale Kernthemen seines Werks: den Konflikt zwischen Identität und sozialer Rolle, die Beeinflussung des Daseins durch Zufall, Schicksal oder Selbstbestimmung, den Gegensatz von Technik zu Natur und Mythos, die schwierige Beziehung zwischen den Geschlechtern und das Streben nach Sinn und Erfüllung.

Eintrittskarten gibt es in allen bekannten Vorverkaufsstellen der Theatergemeinde Meppen zum Preis von 18,00 (Kat. 2) bis 22,00 € (Kat.1) sowie unter www.meppen-theater.de.
Jugendliche, Schüler und Studenten zahlen auf allen Plätzen lediglich 5,00 €.