Sanierung der Hänsch-Arena steht bevor

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Landkreis Emsland signalisiert Stadt Meppen Kostenbeteiligung

Meppen. Der SV Meppen (SVM) hat das Relegationsspiel gegen Waldhof Mannheim für sich entschieden und den Aufstieg in die dritte Liga geschafft. Damit sind für den weiteren Spielbetrieb umfangreiche Baumaßnahmen in der Hänsch-Arena an der Lathener Straße in Meppen verbunden, die insbesondere die Sicherheit im städtischen Stadion erhöhen sollen. Die Stadt Meppen, die die Mittel in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am Donnerstag (1. Juni) bereitstellte, kann bei veranschlagten Kosten von über 1,96 Mio. Euro auf einen Zuschuss des Landkreises Emsland hoffen.

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„Der Aufstieg des SV Meppen in die dritte Liga ist ein toller Erfolg, zu dem der Landkreis Emsland dem SVM herzlich gratuliert. Der Landkreis Emsland kann sich vorstellen, die Stadt Meppen bei ihren finanziellen Anstrengungen für die Sanierung der Hänsch-Arena zu unterstützen und vorbehaltlich der Zustimmung der Landkreis-Gremien die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Ich werde einen entsprechenden Vorschlag in den nächsten Kreistag am 12. Juni einbringen“, sagt Landrat Reinhard Winter.

„Mit Blick auf die Sicherheit im städtischen Stadion sind diese Maßnahmen zwingend umzusetzen. Damit können die künftigen Heimspiele des SV Meppen in der dritten Liga im vorgeschriebenen Rahmen ausgetragen werden. Wir freuen uns sehr über dieses Signal von Seiten des Landkreises Emsland, diese Kosten anteilig übernehmen zu wollen“, so Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein.

„Der SV Meppen stiftet Identität und hat schon durch die in Zweitligazeiten erworbene Bekanntheit eine überregionale Bedeutung für den Sport und die Region erreicht, die jetzt durch den Aufstieg in die dritte Liga erneut verstärkt auflebt. Der SV Meppen steht für einen intensiv begleiteten Spitzensport im Emsland, ist ein großartiger Werbeträger und hat vor diesem Hintergrund auch hinsichtlich des Standortmarketings ein wirtschaftliches Gewicht“, begründet Winter die Bereitschaft, einen Teil der Kosten zu tragen.

Bereits vor dem Relegationsspiel am vergangenen Mittwoch (31. Mai) waren Arbeiten in der Hänsch Arena durchgeführt worden. So waren Zaunanlagen u. a. an der Nordtribüne der Gäste erhöht, Fluchttore überarbeitet, die Beschilderung im Stadion verbessert und die Sicherheitsbeleuchtung überprüft und ergänzt worden.

Die jetzt umzusetzenden Maßnahmen umfassen u. a. den Bau einer Sicherheitszentrale, den Einbau von elektroakustischen Anlagen für Durchsagen der Feuerwehr und Polizei, den Einbau einer Videoüberwachung, zusätzliche Sitzplatzschalen und die Erweiterung der Kontrollbereiche an den Eingängen.
Nach Absprache mit dem Deutschen Fußball-Bund müssen die Arbeiten bis Herbst 2017 umgesetzt worden sein.