Liebesleben 4.0

Kaspersky-Umfrage: Mehr als jeder vierte deutsche Mann an Sex in der Virtual Reality interessiert

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Moskau/lngolstadt,  Die Digitalisierung hat auch die Erotikbranche erfasst. Speziell Virtual-Reality-Anwendungen könnten mittelfristig [1] eine große Rolle für das zukünftige Liebesleben spielen. Das wird sich auch auf der Erotikmesse Venus [2] wiederspiegeln, die vom 13. bis zum 16. Oktober 2016 in Berlin stattfinden wird. Laut einer Umfrage von Kaspersky Lab [3] könnte für 28 Prozent der männlichen Nutzer in Deutschland Sex in virtuellen Welten interessant sein; bei den Frauen sind nur 15 Prozent dieser Ansicht.

Allerdings lehnen auch 26 Prozent der männlichen und 38 Prozent der weiblichen deutschen Nutzer virtuellen Sex grundsätzlich ab.

Die Kaspersky-Umfrage wurde im Juni 2016 durchgeführt. Dabei wurden 500 männliche und weibliche Nutzer über ihren zunehmend digitaler werdenden Alltag befragt. Das Thema Sex in virtuellen Welten

•    ist laut der Kaspersky-Befragung für sechs Prozent der Befragten eine Versuchung wert (neun Prozent bei den Männern und drei Prozent bei den Frauen);

•    könnte für 21 Prozent interessant sein (28 Prozent bei den Männern und 15 Prozent bei den Frauen);

•    interessiert 31 Prozent eher nicht (32 Prozent bei den Männern und 31 Prozent bei den Frauen);

•    lehnen 32 Prozent ab (26 Prozent bei den Männern und 38 Prozent bei den Frauen);

•    macht neun Prozent Angst (fünf Prozent bei den Männern und 13 Prozent bei den Frauen).

„Die zunehmende Digitalisierung des Alltags spaltet die Deutschen. Es gibt viele Nutzer, die sehr offen für neue Technologien und Dienste sind, aber auch jede Menge, die den fortschreitenden digitalen Wandel eher skeptisch sehen. Das Thema Sexualität macht hier keine Ausnahme“, sagt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab.

Laut der Kaspersky-Umfrage geht die Mehrheit (52 Prozent) der deutschen Nutzer generell nicht davon aus, dass sie sich in den kommenden drei Jahren in der virtuellen Welt bewegen wird.

„Die in Deutschland vorhandene Skepsis könnte auch mit den Themen Cybersicherheit und Datenschutz zusammen hängen“, schließt Holger Suhl.

Zumindest sind 56 Prozent der Meinung, ihr digitales Leben der Zukunft werde unsicherer. Auch denken 69 Prozent, dass es sie gläsern mache.

„Das Internet der Dinge und ein smarter Alltag werden kommen oder sind bereits schon da. Das Potenzial ist enorm. Allerdings müssen Cybersicherheit und Anwendernutzen Hand in Hand gehen“, so Holger Suhl abschließend.