No More Ransom:

 Strafverfolgungsbehörden und IT-Sicherheitsunternehmen bündeln Kräfte im Kampf gegen Ransomware

- Anfang: Hier könnte Ihre Werbung stehen. - Ende

Neues Tool mit mehr als 160.000 Schlüsseln unterstützt Opfer bei der Wiederherstellung ihrer Daten

Moskau/lngolstadt. Die niederländische Polizei, Europol, Intel Security und Kaspersky Lab bündeln ihre Kräfte und starten eine Initiative mit dem Namen ,No More Ransom‘. Diese Initiative stellt einen neuen Schritt der Zusammenarbeit von Strafverfolgungsbehörden und Privatwirtschaft im gemeinsamen Kampf gegen Ransomware dar. ,No More Ransom‘ [1] ist ein neues Onlineportal, das die Öffentlichkeit zum Thema Ransomware-Gefahren informiert und Opfer bei der Wiederherstellung ihrer Daten unterstützt, ohne dass sie Lösegeld an Cyberkriminelle zahlen müssen.

Ransomware sperrt die Computer der Opfer oder verschlüsselt ihre Daten und verlangt im Anschluss eine Lösegeldsumme, damit die Kontrolle über betroffene Geräte und Daten wieder erlangt werden kann. Ransomware ist für die EU-Strafverfolgungsbehörden eine der derzeit größten

Bedrohungen: Fast Zweidrittel der EU-Mitgliedsstaaten führen aufgrund dieser Art der Malware-Attacke Ermittlungen durch. Die Zielobjekte sind oftmals persönliche Geräte, aber auch Unternehmen und sogar staatliche Netzwerke sind betroffen. Die Anzahl der Opfer wächst bedrohlich: laut Kaspersky Lab stieg die Zahl der von Krypto-Malware attackierten Nutzer zwischen den Jahren 2015 und 2016 um 550 Prozent an, von 131.000 auf 718.000.