Hinter Schloss und Riegel

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt weiter - umso wichtiger wird der Schutz des eigenen Hab und Guts. Foto: djd/Hartmann Tresore/thx

Steigende Einbruchszahlen: Wertsachen und Dokumente sollte man im Tresor sichern

Wichtige Dokumente oder persönliche Erinnerungsstücke lassen sich in einem zertifizierten Tresor sicher verwahren. Foto: djd/Hartmann Tresore
Wichtige Dokumente oder persönliche Erinnerungsstücke lassen sich in einem zertifizierten Tresor sicher verwahren.
Foto: djd/Hartmann Tresore
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(djd). Die offizielle Kriminalstatistik für das Jahr 2015 hat viele Bundesbürger aufgeschreckt. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist auf über 167.000 Fälle gestiegen – eine Zunahme um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Stand seit der Jahrtausendwende. Die Aufklärungsquote bei diesen Delikten ist mit 14,1 Prozent äußerst gering. „Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein, wie wichtig es ist, sein Hab und Gut zu schützen“, berichtet Martin Schmidt von der Ratgeberzentrale.de. Türen und Fenster mechanisch zu sichern, sei eine wichtige Maßnahme. Doch was ist, wenn Täter dennoch ins Haus gelangen? Auch dann gebe es Möglichkeiten, Wertsachen unter Verschluss zu halten, etwa in einem hochwertigen Tresor.

Preiswerte Lösungen bieten trügerische Sicherheit

Wertvolle Uhren und Schmuck, persönliche Erinnerungsstücke oder wichtige Dokumente: Diese und ähnlich wertvolle Gegenstände sollte man nicht einfach in einem Schrank deponieren. „Das Interesse an der Anschaffung eines Tresors ist gerade in den vergangenen Monaten stark gestiegen, viele Verbraucher sind jedoch unsicher, worauf sie bei der Auswahl achten sollten“, berichtet Christian Fretter von Hartmann Tresore. Es sei eine Binsenweisheit, aber dennoch zutreffend: Vermeintlich preisgünstige Lösungen vermittelten oft ein trügerisches Gefühl der Sicherheit, das in der Realität gar nicht gegeben sei. Der Verband der Versicherer etwa hat in einem Test nachgewiesen, dass Billig-Tresore von Profitätern oft spielend leicht zu öffnen sind – im Extremfall genügte sogar ein simples Klopfen. Das Video ist unter www.hartmann-tresore.de abrufbar, hier findet man zudem Kontaktmöglichkeiten für eine persönliche Beratung.

Schließsysteme im Vergleich

Wie groß soll der Tresor sein, wo soll er im Haus stehen, soll ein Feuerschutz inklusive sein, welcher Sicherheitsstufe soll er entsprechen? „All diese Fragen beweisen, dass zum Tresorkauf eine fachkundige Beratung gehört“, betont Christian Fretter. So hat etwa die Sicherheitsstufe entscheidenden Einfluss darauf, bis zum welchem Betrag der Tresor-Inhalt versichert werden kann. „Abhängig von den Wertsachen, die man zu Hause aufbewahrt, sollte man ein Modell mit passender Sicherheitsstufe auswählen“, so der Experte weiter.

Wichtig ist auch die Auswahl des Schließsystems: Gängige Doppelbartschlösser mit zwei Schlüsseln haben den Vorteil, dass sich der Besitzer keinen Code merken muss, andererseits wollen die Schlüssel sicher verwahrt werden. Die Alternative sind Zahlenschlösser, die mit einem meist vier- bis achtstelligen Code geöffnet werden können. Wer den Zugang zum Tresorinhalt mit einem persönlichen Merkmal regeln will, kann sich für erste biometrische Verschlusssysteme entscheiden. Hier genügt der eigene Fingerabdruck, um an die Wertsachen zu gelangen. Wichtig bei den Systemen ist es, auf eine Zertifizierung durch die VdS Schadenverhütung zu achten.