Bundespolizei in Rosenheim verzeichnet über 200 illegale Grenzübertritte am Tag

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Mittwoch über 90 unerlaubt eingereiste Personen in einem EuroCity aus Venedig in Gewahrsam genommen. Die meisten von ihnen stammen aus Eritrea. Foto: Bundespolizei

Rosenheim (ots) – Am Mittwochabend (29. Juli) hat die Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof 94 Personen in Gewahrsam genommen. Sie waren mit einem Fernreisezug aus Venedig unterwegs. Bei der Kontrolle in Rosenheim stellte sich heraus, dass die Ausländer keine Papiere für die Einreise oder den Aufenthalt in Deutschland hatten. Eigenen Angaben zufolge handelte es sich unter anderem um Eritreer, Sudanesen, Syrer, Albaner, Marokkaner, Bangladescher und Pakistaner. Mehr als 60 von ihnen stammen offenbar aus Eritrea.

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Die Bundespolizisten fuhren die unerlaubt Eingereisten mit Polizeibussen zur Dienststelle. Dort konnten sie in einer Sporthalle versorgt, registriert und über Nacht behelfsmäßig untergebracht werden. Im Verlauf des darauffolgenden Tages wurden alle zur Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet. Insgesamt verzeichnete die Bundespolizeiinspektion Rosenheim am Mittwoch über 200 illegale Grenzübertritte. Im laufenden Monat Juli waren es bereits rund 5.900.

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