Einmal Zanzibar, immer Zanzibar

Samstag, 04.Juli 2015

Tranziska Theilen ist in Tansania Archiv Foto

Während wir also am Mittwoch auf der Fähre saßen, fiel uns auf, dass wir immer noch nicht wussten wohin es denn eigentlich auf Zanzibar gehen sollte. Denn da wir beim letzten Mal in Paje (der Osten Zanzibars) waren, wollten wir dieses Mal eigentlich in den Norden. Leider gab es dort kein Guesthouse oder eine Lodge, die in unserem preislichen Budget lag. Kurzerhand entschlossen wir uns, doch wieder nach Paje zu gehen. Während der Fahrt (eine gute Stunde vor Ankunft) suchten wir uns dann eine Unterkunft und versuchten preislich zu handeln. Gelandet sind wir dann letzten Endes bei der gleichen Unterkunft wie beim letzten Mal.

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Da wir dieses Mal aber zu siebt waren und die Hauptsaison noch nicht so richtig angefangen hat, hatten wir einen Dorm für uns ganz alleine. So konnten wir uns dann natürlich auch überall ausbreiten, was wir dann spätestens am 2. Tag auch getan haben. Da der Osten Zanzibars von den Ebbe und Flut geprägt ist konnten, wir nicht direkt ins Wasser springen. Denn bei unserer Ankunft gab es kein Wasser. Trotzdem ging es dann gleich an den Strand – der ja praktisch direkt vor unserer Haustür war.  Da es mittlerweile schon recht spät war und wir bis auf ein Frühstück und einigen Manjok-Chips noch nichts gegessen haben (Ramadhan ist noch immer nicht vorbei) ging es dann auch direkt um halb sieben (ab 18.20 dürfen die Muslime essen) auf in das Dorf, um uns etwas zu essen zu suchen.

Die Zeit in Paje habe ich oft dazu genutzt. Am Strand spazieren zu gehen. Leider konnte ich das selten alleine. Denn komischerweise habe ich wieder alle Massai angezogen, so dass in der Regel immer mindesten einer bei mir lief. Am Ende war mir das Ganze aber doch zu viel und ich habe alle weggeschickt. Da sie eigentlich ein ganz höfliches Volk sind, hat da auch keiner gegen geredet- glücklicherweise.

So zogen die Tage dahin und am Samstag haben wir uns dann auf den Weg nach Stonetown gemacht. Den Vormittag haben wir noch am Strand genossen und am Nachmittag ging es dann in die Touristenstadt. Nachdem wir unserer Unterkunft gefunden haben ging e auf die Suche nach einer funktionierenden Bank.  Doch Stonetown ist wieder eine Geschichte für sich.

 

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