Ein Strand auf ganz andere Art

Donnerstag, 25.06.2015

Tranziska Theilen ist in Tansania Archiv Foto

Wie versprochen, folgt nun die Geschichte von Pangani. Dazu gibt es aber noch eine kleine Vorgeschichte.

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In Mwanza erhielt Sarah auf einmal eine SMS von einem weißen Kenyaner, der in Tanzania lebt und ziemlich reich ist. Diesen haben die anderen 4 Mädels schon vorher kennengelernt. Mit der SMS kam eine Einladung zu einer Motorboottour auf dem Viktoriasee. Während der gesamten Tage blieb Sarah mit Don in Kontakt, so dass er irgendwann erzählte, dass Pangani die schönsten Strände Tanzanias besitze. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir schon, dass Don ein ziemlich gut ausgestattetes Haus in Pangani besitzt.

Kurzerhand entschieden wir uns dann dazu, nach Pangani zu fahren. Auf diese Nachricht reagiert Don prompt mit einer Einladung seinen privaten Strand nutzen zu dürfen. In Pangani angekommen, ging es – wie immer – erst einmal auf Unterkunftssuche. Die erste Unterkunft, die wir gefunden haben, war so günstig, dass wir gleich Zweifel an der Hygiene und der Qualität hegten. Die zweite Unterkunft war dann umso teurer. Zu teuer für unser kleines Freiwilligen-Portmonee. Glücklicherweise haben wir dann eine preislich akzeptable Unterkunft mit Frühstück gefunden. Glücklicherweise ist Pangani kein Touristenort und so gab es wieder an jeder Straßenecke eine Mama, die ihr Essen verkaufte.

So haben wir uns dann ein leckeres und vor allem wieder günstiges Mittagessen gegönnt und wollten dann zum Privatstrand aufbrechen. Nach einer für Afrika kurzen Wartezeit sprach uns ein Mitarbeiter Dons an und so stiegen wir alle auf Pikipikis und haben uns auf den Weg zu Strand gemacht.

Angekommen, wurden wir durch ein ziemlich teures Haus über einen weiteren Strand zu Dons Strand geführt. Dort angekommen, hieß es, dass wir jetzt  das Haus von Don sehen könnten. Alle blickten sich verwirrt an, denn unsere Annahme war, dass wir das Haus schon längst passiert hätten.

Nach einer Bewunderung nach der anderen, ging es dann endlich ins Wasser. Eine ziemliche Erfrischung, denn wir waren ja mittlerweile wieder im warmen Tanzania angekommen. Nach diesem erfrischenden Bad, wurden uns die hauseigenen Büffel gezeigt. Ziemlich beängstigende, aber doch beeindruckende Tiere. Wir alle waren dennoch froh, dass uns ein stabil aussehender Zaun von diesen großen Tieren trennte.

Auf unserem Rückweg sind wir voller Erwartungen zu der überteuerten Unterkunft gefahren, denn dort gab es ein Restaurant, das Pizza anbot. Mittlerweile sage ich immer, dass man sich niemals zu hohe Erwartungen machen sollte. Denn da sich alle auf diese Pizza freuten, waren wir am Ende ziemlich enttäuscht. Denn für den Preis ist man nicht einmal so richtig satt geworden.

Am nächsten Tag ging es dann für uns nach einem leckeren Mittagessen – Reis mit Bohnen und in Cocosmilch gekocht – wieder aufgebrochen, um zurück nach Tanga zu fahren. Denn von dort wollten wir am Freitag weiter nach Pemba fliegen.

Am Abend waren wir dann wieder auf der Suche nach einer Mama oder einem günstigen Restaurant. Zwar sind wir fündig geworden, aber – wir waren die einzigen 7 Gäste – mussten wir eine halbe Ewigkeit auf unser Essen warten. Da ich mich an einen Burger gewagt habe, mussten wir uns am Ende das Lachen verkneifen, denn der Burger war belegt mit 1(!) Scheibe Gurke, 1(!) Zwiebelring, 1(!) Scheibe Möhre(!) einem Stück Fleisch und ganz wenig Salat. Es gab weder Soße auf dem Burger, noch eine Tomate. Dementsprechend hat es dann auch geschmeckt. Und trotzdem war es ein schöner letzter Abend in Tanga.

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