Neues Fahrzeug mit Allradantrieb und modernster Technik

Allzeit mit Allrad für den Gewässerschutz: Nur für das Foto hat Gerrit Tegtbauer das neue geländegängige Fahrzeug des Landkreises Osnabrück an den Rosenmühlenbach in Bissendorf gefahren. Foto: Henning Müller-Detert/Landkreis Osnabrück

für die Gewässerschützer im Landkreis Osnabrück

 

Osnabrück.  Mit Allradantrieb unterwegs für sauberes Wasser: Der Landkreis Osnabrück kann ab sofort mit einem neuen rollenden Labor bei Gewässerverschmutzungen noch schneller und effizienter aktiv werden. Das neue Fahrzeug mit umfangreicher technischer Ausstattung wurde zum Tag des Wassers der Vereinten Nationen am 22. März vorgestellt.

Um auch auf lokaler Ebene bei Gefährdungen des Wassers schnell eingreifen und Spuren sichern zu können, hat der Landkreis seit Jahren einen Gewässerschutzalarmdienst organisiert. Dieser Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr besetzt mit Fachleuten der Wasserbehörde und kann von Polizei, Feuerwehr oder Gemeinden gerufen werden, wenn Gefährdungen für Flüsse, Bäche, Seen, Teiche oder das Grundwasser auffallen. Das kann auslaufendes Benzin bei einem Autounfall sein oder ein Güllebehälter, der leckgeschlagen ist und bei dem die Gülle in den Bach geflossen ist. Auch wenn etwa tote Fische auf einem Regenrückhaltebecken entdeckt werden, ist das ein Fall für den Gewässerschutzalarmdienst. Das oberste Ziel der Einsätze ist, die Gefahrenquelle zu finden und zu beseitigen sowie die Ausbreitung der Gewässerverunreinigung so klein wie möglich zu halten. Hier sind Schnelligkeit, Fachkunde und Kenntnis der Gewässer gefragt.

Mit dem neuen Fahrzeug steht dem Alarmdienstes nun modernste Technik zur Verfügung, die per Allradantrieb auch in unwegsames Gelände gebracht werden kann – ein Fall, der oft eintritt. Im Auto sind Messinstrumente, digitale Karten und Pläne sowie Flaschen für Wasserproben verstaut.