„Pokémon GO Community Day“ auch im Zoo Osnabrück

Am kommenden Samstag beteiligt sich der Zoo Osnabrück am „Pokémon GO Community Day“ und aktiviert von 11 bis 14 Uhr wieder die Lockmodule vor Ort. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)

Besondere Extras für Pokémon GO-Fans am 20. Januar

 

Am kommenden Samstag findet der erste „Pokémon GO Community Day“ statt. Der Zoo Osnabrück beteiligt sich an der weltweiten Aktion und schaltet für Spieler des Taschenmonster-Spiels tagsüber wieder Lockmodule auf dem Zoogelände frei.

Pokémon-Trainer erwartet am Samstag, 20. Januar, eine besondere Aktion: der weltweite „Pokémon GO Community Day“. Das virtuelle Event soll in Zukunft monatlich stattfinden – auf der ganzen Welt wird dann ein besonderes Pokémon für wenige Stunden häufiger erscheinen. Fängt man es in dieser Zeit, beherrscht es eine exklusive Attacke und man erhält weitere Boni wie Sternenstaub und Erfahrungspunkte. An diesem Samstag wird Pikachu das besondere Pokémon sein, der dann eine exklusive Surfer-Attacke beherrscht. „Da wir bereits in der Vergangenheit den Zoo für Pokémon GO Spieler abends geöffnet haben, wollen wir uns auch an diesem Event beteiligen“, erklärt Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. „Am Samstag, 20. Januar, werden daher während des ‚Pokémon GO Community Day‘ zu der offiziellen Aktionszeit zwischen 11 und 14 Uhr Lockmodule aktiviert, sodass sich die virtuelle Jagd auf Pikachu und Co. noch mehr lohnt. Wir hoffen, dass viele Spieler das Angebot annehmen – schließlich kommen die zusätzlichen Einnahmen durch Veranstaltungen der Verbesserung von Tieranlagen zugute, wie die der Löwen.“ Die Einnahmen aus den Pokémon-Events der vergangenen zwei Jahre, rund 67.000 Euro, fließen in den Umbau und die Vergrößerung der Löwenanlage.

Insgesamt finden Spieler im Zoo Osnabrück zwei Arenen und 22 Poké-Stops, außerdem bietet der Zoo im Eingangsbereich, am Affentempel und an der Zoogaststätte kostenfreies W-LAN. Für das Pokémon-Event gelten die aktuellen Winterpreise (Zootagestickets Erwachsene: 18 Euro, ermäßigt: 15 Euro, Kinder (7-16 J.): 12 Euro, Kleinkinder (3-6 J.): 9 Euro).

Wer das besondere Pokémon gefangen hat, kann anschließend noch den Zoo genießen: Am Wochenende berichten Zoopädagogen an den Gehegen Spannendes zu verschiedenen Tieren – einige Zoobewohner werden währenddessen auch gefüttert. Außerdem ist der „Winterzauber“ zwischen 9 und 16 Uhr geöffnet: Im Herzen des Zoos können Besucher Schlittschuhlaufen und sich mit winterlichen Speisen aufwärmen. Auf die jüngsten Zoobesucher wartet ein nostalgisches Kinderkarussell. 


Über den Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.