Bisher größte Koproduktion deutschsprachiger Planetarien feiert Premiere am Schölerberg

Flug durch die Wolken des Jupiter Grafik: LWL/Perdok

Realistisch und unterhaltsam: „Planeten – Expedition ins Sonnensystem“

 

Osnabrück.  Die neue Show „Planeten – Expedition ins Sonnensystem“ feiert am Dienstag, 8. August, um 19.30 Uhr Premiere im Planetarium des Museums am Schölerberg in Osnabrück. Im futuristischen Raumschiff geht es auf Expedition: Das Publikum landet auf einem Kometen, fliegt durch die Saturnringe oder stürzt durch eine Eisspalte in den Ozean eines Eismondes

Die Show ist eine Großproduktion von 19 Planetarien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In zweijähriger Arbeit sammelten die Planetarien mehrere Terabyte an wissenschaftlichen Daten und entwarfen gemeinsam ein Konzept für das 50-minütige Programm. „Es wurden Skripte diskutiert, Bilder, Sprecher und Musik gemeinsam ausgewählt“, erklärt Dr. Andreas Hänel, Planetariumsleiter im Museum am Schölerberg.

Das Ergebnis: Der Zuschauer erlebt die Landschaften und Naturwunder der Planeten, Monde und anderer Himmelskörper unseres Sonnensystems erstmals so realistisch wie möglich. Machbar ist dies dank der neusten Erkenntnisse von unbemannten Raumsonden wie „Cassini“ der amerikanischen NASA und der Raumsonde „Rosetta“ der europäischen Weltraumorganisation ESA. Sie und weitere haben in den letzten Jahren den Mars, Jupiter und Saturn mit ihren Monden sowie den Kometen Chury detailliert erforscht.

„Greifbarer – und auch unterhaltsamer – als in ‚Planeten – Expedition ins Sonnensystem‘ wird man die Erkenntnisse der aktuellen Planetenforschung schwerlich serviert bekommen“, fasst der Wissenschaftsjournalist Daniel Fischer auf seinem Blog „Skyweek“ zusammen.

Das Programm ist geeignet für Zuschauer ab acht Jahre. Eine Platzreservierung unter Telefon 0541 56003-51 wird dringend empfohlen. Der Eintritt pro Person beträgt 6,50 Euro für Erwachsene (mit Kindern 3,50 Euro) und 2,50 Euro für Kinder. Weitere Informationen unter: http://www.osnabrueck.de/mas/planetarium.html