Einführungsmatinee und öffentliche Probe zu „Das Lied der Nacht“

Osnabrück. Der österreichische Komponist und Musikwissenschaftler Hans Gál (1890–1987) zählt zu den von den Nationalsozialisten als „jüdisch“ und „entartet“ verfemten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Die meisten Werke des einst sehr bekannten und hochgeschätzten Komponisten sind heute vergessen. „Das Lied der Nacht“ wurde nach 1930 nie wieder aufgeführt, eine Einspielung des Werkes liegt nicht vor.

Mit der Premiere von „Das Lied der Nacht“ bringt das Theater Osnabrück das Werk Hans Gáls ab dem 29.4. zurück auf die Opernbühne. Bereits am kommenden Montag, 24.4., 19 Uhr, können sich Interessierte im Rahmen einer öffentlichen Probe einen ersten szenischen und musikalischen Eindruck vom Bühnengeschehen verschaffen. Zuvor findet um 10.45 Uhr eine Einführung im Oberen Foyer statt. Am Sonntagvormittag, 23.4., 11.30 Uhr, empfängt Musiktheaterdramaturgin Ulrike Schumann im Oberen Foyer Generalmusikdirektor Andreas Hotz, Regisseurin Mascha Pörzgen und Bühnen- und Kostümbildner Frank Fellmann